Heute besuchen wir alle Familien in der Stadt Craiova

Eine Frau hat uns schon an der Straßenkreuzung sehnlichst erwartet, um uns den Weg zu ihrem Haus zu zeigen. Sie hat 3 Kinder. Der Eingangshof war recht gut gepflegt mit einem Wasserbrunnen, also gab es im Haus kein fliessendes Wasser. Die Frau selbst war auch sauber angezogen und die Haare gekämmt.

Alleinerziehende Mutter mit 5 Kinder. Die Mutter war nicht zu Hause und die 3 größeren Kinder arbeiteten am Stadtrand auf dem Feld. Die Stadtwohnung hatte 3 kleine Zimmer, eine Küche wo sich auch noch eine Dusche befand.

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Tagesbericht 08.07.2021 – Team Sebastian

Der letzte Tag steht bei unserem Team auf dem Plan. Die Region Lipovu ist auch diesmal unser Ziel. Wie jeder andere Tag, waren wieder viele arme Familien dabei. Alle haben sich wieder sehr auf unsere Ankunft gefreut. Bei einer alleinstehenden geistig zurückgebliebenen 52-jährigen Frau beginnt unsere Tour. In einem veralteten und baufälligen Haus lebt sie ohne Einkünfte und Unterstützung. Nach einem kurzen Aufenthalt geht es weiter zu einer Familie mit 7 Kindern und Eltern ohne Einkommen. Auch dieses Haus ist in einem schlechten Zustand. In der Straße nebenan wartet schon die nächste ältere Dame auf uns. Hier ist die Armut schon von weitem zu erkennen, zudem wurde der Strom vor Monaten abgestellt, da die 60-jährige die Rechnungen nicht mehr bezahlen konnte.

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Optimierungsgrad 98% erreicht

Nach einer langen Anfahrt in die Donauebene erreichten wir die Ortschaft Bistret mit dem ein Jahre alten Kindergarten, der nachmittags als Schule für die erste und zweite Klasse verwendet wird. Daneben entsteht bereits ein Gebäude für diese Klassen. Wir konnten es gar nicht fassen, wie sauber und aufgeräumt wir unsere Baustelle vorfanden. Nach 1 Stunde und 20 Minuten war der Aufbau in neuer Bestzeit erledigt und wir konnten uns der „kleinen“ Zwischenmahlzeit (gespendete Pizza) zuwenden. Die Schulleitung schaffte es leider nicht zeitgerecht vor Ort einzutreffen, damit wir ihr den neugestalteten Raum präsentieren konnten. Deswegen war es notwendig, dass die benötigten Unterschrift auf dem Heimweg mitten auf der Straße (hinter einer Bergkuppe) eingeholt wurde.

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Schlimme Schicksale – leuchtende Kinderaugen

Am vierten Tag ging es nach Covei, Boureni und Afumati. Insgesamt waren es 18 Stationen und fast alle mit vielen Kindern. Bei dem Besuch einer Familie mit sieben Kindern konnten wir eine relativ gute Wohnsituation feststellen. Allerdings erfuhren wir auf Nachfrage, dass das Haus durch eine Entschädigung saniert wurde, die sie aufgrund eines schweren Unfalls des ältesten Sohnes erhalten haben. Trotzdem fehlt es an allen Dingen des täglichen Lebens. Die Eltern haben sich riesig über die Lebensmittelpakete gefreut und die Kinder waren von den Luftballons begeistert.

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Tagesbericht 07.07.2021 – Team Sebastian

Tag 3 steht vor der Tür und wir fahren in die Region Lipovu. Der Weg dorthin, führt uns diesmal über befestigte Straßen. Bei der ersten Familie treffen wir auf die Mutter ohne Ihre Kinder, die als 14-Jährige derzeit einen Ferienjob auf dem Feld haben. Das Haus in dem die Familie wohnt, ist sehr alt.
Die zweite Familie, Mutter und Ihre zwei Söhne, welche beide geistig zurückgeblieben sind, leben in einem Haus mit sehr schlechtem Zustand, teilweise ohne Fenster und Türen. Das Dach ist undicht. Noch dazu wohnt die Familie hier nur zu Miete.

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Mittwoch, 7. Juli 2021

Heute geht es nahtlos weiter. Bei der ersten Familie, die wir besuchten, ist die Fassade unverputzt und zwischendurch fehlt eine Tonziegel. Beim Dach ist das Gebälke gebrochen und es wurde mit etwas Blech zugedeckt. Das mag wohl im Sommer noch irgendwie funktionieren, wie steht es mit den Temperaturen im Winter aus ?

Im Garten wurden 2 Löcher gegraben und an den Seiten 2 Balken hingelegt. Das ist ihre Toilette. Viele Häuser haben keine Elektrizität und auch kein Wasser. Das Wasser wird dann von einem Brunnen hergeschleppt.

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Schon fast vorbei

Bei strahlendem Sonnenschein haben wir uns auch heute wieder auf den Weg gemacht. Dieses Mal verschlug es uns in eine sehr ländliche Region. In Cioroiasi haben wir unsere sehr kompetente Begleitperson aufgenommen, die uns zuverlässig an die meist verfallenen Häuser brachte. In besonders schlechtem Zustand befand sich das Haus einer alten Dame, die ganz auf sich allein gestellt und ohne jegliches Einkommen nun ein kleines Zimmer einer stark baufälligen Hütte bewohnt. Etwas Unterstützung und Hilfe erhält sie zum Glück von ihren Nachbarn.

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Dienstag, 6. Juli 2021

Heute trafen wir auf eine allein erziehende Mutter von 2 kleinen Mädchen in einer Lehmhütte an. Das scheue Lächeln kennen wir bereits vom Vortag. Es tut weh, solche Menschen in einer solchen Lebenslage antreffen zu müssen, sie wissen nicht was der morgige Tag ihnen bringen wird.

Ganz abgelegen ein einsamer Bub mit 2 Hunden, der Vater war bei einem Arzt-Termin und eine Mutter gibt es nicht.

Ein allein lebender, behinderter Mann. Er konnte nur schlecht laufen. Für ihn gab es zusätzlich Krücken und einen Rollator.

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Montag, 5. Juli 2021

Nach einer guten Autostunde treffen wir auf die ersten Familien. Ein Haus nach dem Anderen an Schotterstrassen, alle gut eingezäunt. Die Erwachsenen, wie auch die Kinder wirkten sehr scheu und zurückhaltend. Ich hab das Gefühl, dass sie sich ihrer Situation schämen, was ich gut verstehen kann. Es wurde mir bewusst, wenn auch erst etwas später, dass sie sich in ihrer aussichtslosen Lebenslage wirklich nicht wohlfühlen können. Die Kinder zeigten ein scheues oder wehmütiges Lächeln, wenn wir ihnen etwas überreichten.

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