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Nikolauskonvoi Tagebuch

Santa Convoy Diary

 

10.12.2015 - Team Peter

10.12.2015 - Team Peter


Da wir am Donnerstag den 10.12. eine größere Ladung nach Leu hatten fuhren wir nicht mit Peters Fahrschulwagen sondern mit dem 40to Gröner LKW. Vorteilhaft war auch noch die Hebebühne an diesem Fahrzeug. Wir hatten für ca. 400 Personen Süßigkeiten, Lebensmittel
und Kleidung dabei.

Die Fahrt dauerte gar nicht lange da Leu ca. 20 km vom Lager entfernt ist. Da angekommen
erfuhren wir, dass nur 2/3 der 400 Personen hier warteten die anderen sollen in einem angrenzenden Dorf warten.

Nach Absprache mit dem Bürgermeister ließen wir aber die Leute aus dem anderen Dorf an diese Abladestelle bringen da wir die Kleiderkartons nicht trennen können. Als alles geklärt war haben wir mit dem entladen der Paletten begonnen. Die dörfliche Verwaltung, die Ortspolizei und die Vertreter der Kirche halfen tatkräftig mit, so dass wir den LKW relativ schnell leer hatten.

Die Kinderfahrräder und Kinderwägen verteilten wir an die anwesenden Kinder und Mütter.
Daraufhin begann die Verteilung der Lebensmittel und Kleidungstücke an die anwesenden  Bedürftigen.

Dieses organisierten die Verantwortlichen vor Ort. Die Betroffenen wurden namentlich aufgerufen
wurden durch den Polizisten auf das Grundstück gelassen und erhielten von den Angestellten der
Ortsverwaltung die Pakete.

Wir genossen dann noch einen kleinen Schluck "vin ars" und machten uns auf den Weg zurück.
Unsere Begleiter von Cummins blieben vor Ort und beobachteten weiterhin die ordentliche
Verteilung der Spenden.

Wir fuhren zurück und hofften die Freigabe erhalten zu haben die Hilfsgüter an die staatliche Schule verteilen zu dürfen. Leider war diese noch nicht da. Zwischenzeitlich haben unsere Kollegen aber mit dem Pfarrer der Gemeinde Absprachen getroffen die Hilfsgüter über ihn zu verteilen.  Da die Gassen an der Kirche zu eng waren musste Peters LKW umgeladen werden auf
die beiden Sprinter mit denen wir anschließend  die letzten Hilfsgüter zur Kirche brachten.

Damit war alles verteilt und wir fuhren zurück ins Hotel um hier die letzte Nacht zu verbringen.

Am nächsten Morgen nach dem auschecken, fuhren wir zum letzten mal ins Lager wo noch unsere LKWs standen. Nach der Verabschiedung von den rumänischen Kollegen und einigen Gruppenfotos machten wir uns auf die doch anstrengende Rückfahrt. Man merkte allen an, dass die letzte Woche an der Substanz jedes Einzelnen genagt hat.

On Thursday, 10th of December we had a larger delivery to Leu and therefore did not take the van of Peter´s driving school but the 40 ton Gröner lorrry which had a lifting ramp equipped. This came in quite handy as we had loaded sweets, food and clothes for around 400 people.

Leu is located only around 20 km from our depot and therefore the journey did not take long. When we arrived there, we were told that only about 2/3rds of the 400 people were there and that the remainder was expecting us in the nearby village.

We arranged with the major for these people to come to this site as it would have not been possible to separate the cartons with the clothes.  We then started with the unloading of the pallets and with support of volunteers from the village council, the police as well as the local church this was done very quickly.

First, mothers and children received push bikes and strollers then we started to hand out food and clothes to the ones in need.

The representatives of the local council took the lead here by calling out the people in need. Once called out, police granted them access to the property and were then handed out the packages.

We enjoyed a sip of "vin ars" and then started our return journey. Our colleagues from Cummins stayed to watch the ongoing distribution of the donations.

We drove back with the hope to having receiving the clearance to hand out further donations to the state school but unfortuntately that was not the case. However, in the mean time our colleagues had arranged with the local priest to hand out the donations through his organization. As the alleyways next to the church were very narrow, the goods had to be unloaded of Peter´s van and loaded onto two Sprinters which we took for our journey to the church.

Everything we had has been handed out now and we made our way back to the hotel for our last night.

The next morning we checked out and drove one last time to the depot where our lorries were parked. After goodbyes to all the romanian colleagues and a couple of group fotos we started our journey back to Germany. Looking around my team, I could see that the last week has worn out every individual one of them.

10.12.2015 - Team Sebastian

December 10th - Team Sebastian

Der Tag vor der Abreise. Heute ging es vor allem darum die Abfahrt vorzubereiten und die noch nicht verteilten Mengen an Nahrungsmitteln und Päckchen zu den Menschen in den Dörfern um Craiova zu bringen. Die Teams fuhren damit ein letztes Mal verschiedene Routen ab, bevor alle wieder im Lager ankamen.

Auf unserer Route hielten wir in mehreren Orten an bedürftigen Haushalten und verteilten dort vom Lkw herab. Wir kamen sehr gut voran, auch wenn viele Menschen von einer Station zur nächsten hinter dem Konvoi herliefen, um möglicherweise noch mehr zu bekommen. Ab dem dritten oder vierten Dorf folgten uns zwei Autos mit Leuten, welche bereits an einem der früheren Dörfer ihren Teil bekommen hatten. Bei jedem Halt stiegen aus den Transporten eine Anzahl an Rumänen aus, stellten sich vor die Autos und fragten aufdringlich nach zusätzlichen Paketen. Ich habe von einem Rumänen in unserem Auto erfahren, dass es sich bei diesen Menschen um Roma handelt. Sie folgten uns die ganze Strecke bis zufällig eine Polizeistreife auf der Gegenfahrbahn die Situation erkannte, wendete und das inzwischen nur noch einzelne Fahrzeug aufhielt. Befreit von unserem Verfolger konnten wir die letzte Station anfahren und schließlich wieder ins Lager zurückkehren. Das Lager wurde dann noch aufgeräumt und so gut wie möglich wieder in Anfangszustand gebracht. So weit ist alles für den großen Aufbruch morgen vorbereitet. Aber die beschriebene Situation lässt einen nachdenklich zurück.

Die Situation mit den Roma in dem Land ist nicht einfach. Man bekommt immer wieder Geschichten erzählt von ihren Umständen und ihrer Armut. Es interessiert mich und deshalb hätte ich gerne im Laufe dieses Aufenthaltes zumindest einmal ein Roma Dorf besucht. Den Erfahrungen der anderen Konvoiteilnehmer nach ist dieses Unterfangen jedoch nicht ungefährlich. Es waren bisher nur wenige in einem solchen Dorf, das die Bezeichnung Slum wohl besser trägt, und die, die dort waren, wurden sowohl von der Polizei als auch Sozialbegleitern begleitet, um Übergriffe zu verhindern. Es fällt mir schwer, mir so etwas in diesem Maße vorzustellen. Zudem kann ich nicht verstehen, warum die Roma in dieser absoluten Armut leben. Hat es vielleicht mit Diskriminierung der Roma zu tun? Ein Mitfahrer des Konvois erzählte mir von „Hütten“ aus Wellblech, in denen nachts die Ratten eindringen und Kinder verletzen.

Es gibt noch so vieles zu berichten allerdings ist mit heute der letzte Tag in Rumänien vorbei bevor es morgen ab 9.00 am Vormittag wieder auf gen Heimat geht. Das war nicht das letzte Mal, dass ich Rumänien besuche.

Our last day. Focus of today was to prepare our return journey and to ensure we hand out the remaining food bags and christmas parcels before we leave. The teams went on their final routes to people in and around Craiova.

On our route we stopped at several villages where people lived in very poor conditions and handed out the goods from our lorry. We made good progress although a lot of people followed our convoi, desperate for more. From the third or fourth village onwards we were followed by a car with people who already had received their share on one of the stops in a prior village. Wherever we stopped they got out of their cars and asked with importunity for additional parcels. One of our Romanian colleagues shared with us that these people were Roma. They followed us the whole journey until we passed the police, which understood the situation, turned around and stopped the meanwhile last car from following us. This allowed us to continue our remaining journey as planned and then finally return to our warehouse. We had a good cleanup and prepared everything for our return the next day. Our experience of today is  thought-provoking.

The situation with the Roma in this country is not easy. We are being told several stories about their situation and poverty. I am interested and therefore I would have liked to visit at least one Roma village during our stay. The experiences of other convoi participants show that this could be dangerous. Only few of us have been in such a village - slum would probably be the more appropriate description. These visits had to be accompanied by the police and social workers in order to avoid violation. I am having difficulties to imagine such a situation and cannot understand why the Roma are living in such poverty. Is it due to discrimination? A member of the convoi has told me about shanties where at night time rats would enter and injure children.

There is still so much to tell. Our last day in Romania is over and tomorrow morning at 9 am we will start our journey towards home. This was not my last visit to Romania.

10.12.2015 - Team Karsten

December 10th - Team Karsten

Stop 1:

Fahrt in ein Behindertenheim mit 65 Bewohnern, davon 20 mit „leichten“ geistigen Behinderungen und 45 mit schweren geistigen und körperlichen Behinderungen. Teilweise mit schwerer Inkontinenz. Foto sollten von den Bewohnern nicht gemacht werden, sondern nur von den Gebäuden außen. Wir hatten 6 Säcke a 25 kg Mehl, weitere Lebensmittel, Wolldecken, Bettwäsche, Handtücher etc. und ca. 100 Lebensmitteltaschen dabei. Beim Ausladen haben wir den Behinderten die beim Ausladen interessiert zugeschaut haben, gleich Mandarinen und Süßigkeiten verteilt, die mit Freude angenommen wurden.

Die Betreuerinnen haben sich sehr über die Hilfe gefreut und herzlich bedankt. Vor der Abfahrt wurde noch ein gemeinsames Foto mit den Betreuerinnen gemacht.

Zu Beginn mussten wir noch etwas abseits15 Minuten warten, da das Behindertenheim gerade eine amtliche Kontrolle hatte, die wir nicht stören wollten

Stop 2:

Wir hatten zur Sicherheit noch einige Lebensmitteltaschen dabei, die wir auf der Rückfahrt, durch einen Tipp unserer einheimischen Begleitperson, in einer sehr, sehr armen Gegend verteilt haben. Es ist für uns unvorstellbar unter welchen armseligen Bedingungen diese Leute hier wohnen. Es macht einen sehr traurig, aber auch hilflos das zu sehen und spürt die große Dankbarkeit selbst durch das Verschenken eines einfachen Lebensmittelpaketes. Eine gerade vorbeikommende arme Mutter mit ca. 4 jährigem Kind, der wir auch eine Lebensmitteltasche in die Hand gedrückt haben bedankte sich sehr herzlich und die kleine Tochter bearbeitete die Mutter solange bis sie aus der Lebensmitteltasche einen Lutscher heraus holte.

Leider hatten wir keinen Rollstuhl dabei, denn in einem „Haus“, besser eigentlich Hütte, lebte ein ca. 50 jähriger Sohn mit seinem an beiden Beinen amputierten Vater, der nur auf dem, sicherlich kalten, Boden auf einer Decke saß. Wir werden versuchen, auch nach unserer Abfahrt aus Rumänien, für den Vater einen Rollstuhl zu besorgen.

Die Hütten, wo die Leute leben, sind im Grunde einfache Gartenhäuser, ohne oder einfacher Wärmedämmung, die aber bei uns nur als Geräteabstellbuden genutzt würden. 

Tief beeindruckt fuhren wir wieder ins Lager zurück, um den LKW für den nächsten und letzten Tag zu beladen.

Ab 17 Uhr waren wir dann in einer Schule eingeladen, wo uns die Kinder, - 5 Schulklassen von 7-17 Jahren, Lieder vorgesungen, ein weihnachtliches „Theaterstück“ und auch mit einem Volkstanz erfreut haben. Jedes Kind bekam dann eine Lebensmitteltasche, wo auch Süßigkeiten darin waren. Die Dankbarkeit und Herzlichkeit der Lehrer/innen war zu sehen und zu spüren.

Stop 1:

Visit to a home of handicapped people with 65 inhabitants. 20 off them were mentally disabled to a ligher degree and 45 "heavily" mentally and physically disabled, some of them incontinent. We were asked to only take pictures of the outside.

We had to wait 15 minutes as we did not want to interrupt an inspection by the authorities but then we could deliver the 6 sacks of flour of 25 kilos each, other groceries, woolen blankets, bedding, towels and about 100 bags with food. The inhabitants were watching us with interest when we started unloading and gratefully accepted the tangerines and sweets we handed out.

The carers were delighted very grateful about our support and before we left we took a picture with them.

Stop 2:

Thanks to a hint from one of our local colleagues we had taken some extra bags with food which we handed out to people living in a very poor area. It is hard to imagine in which miserable conditions people have to live here. It made me sad and helpless and you could feel this extreme gratefulness by just handing out a simple bag with food. A mother with her four year old thanked us sincerely and the child would not keep quiet until the mother had pulled out the lolly off the bag and handed it over.

We regretted a lot that we did not have any wheel chairs any more when we saw a 50 year old with his father in their "home" which was basically a shed. The father had lost both of his legs and was sitting on just a blanked on the clearly cold floor. We will do our best to organize a wheel chair for him from remote, after we have left Romania.

The sheds the people are living in are basically simple summer houses without any or only poor insulation. Back at home we would only use them as tool sheds.

With those impressions we made our way back to the depot in order to load the lorry for the next day, which will be our last.

At 17:00 we were invited to a school where the children of 5 grades, aged 7-17, were performing songs, a Christmas play and a traditional dance. Each of the kids received a bag with food and sweets. The teachers were very gratefull.

 

09.12.2015 - Team Karsten

December 9th - Team Karsten

Alle noch im Lager liegenden Geschenke wurden auf 4 LKW verladen bzw. in 4 Touren aufgeteilt.

Wir sind mit voll beladenem Noerpel LKW in ein Gemeindezentrum außerhalb von Craiova gefahren. In dem Gemeindezentrum war auch eine Schule mit 6-9 jährigen Kindern untergebracht und in einem Nebenhaus der Kindergarten.

Wir haben viele Foodbags (Lebensmittelpakete), Schulranzen, Kleidung, Geschenkpäckchen, Kinderwagen, Fahrräder, Schuhe und vieles mehr mitgebracht. Der Raum in den wir das stellten, ca. 20 m2, war nachher fast voll und die Kartons 3 bis 4-fach hoch gestapelt. Unser Dolmetscher Erich, hat von dem einheimischen Leiter erfahren, dass in dieser Schule sehr viele Kinder von besonders armen Familien sind die auch noch bevor sie gehen, ein Mittagessen bekommen, da es dies Zuhause nicht gibt. Dies hat uns ein gutes Gefühl gegeben, so reichlich hier, unter anderem auch Lebensmittel, abgeladen zu haben.

Nach dem Abladen, haben wir den Kindern der Schule und des Kindergartens ihre Geschenkpäckchen überreicht und strahlende Kinderaugen haben uns dafür belohnt. Der Leiter des Gemeindezentrums hat uns versichert, die Kleidung etc. gerecht an die Bedürftigen zu verteilen. Bereits am Nachmittag wurden von Helfern der Gemeindeverwaltung an die einbestellten Eltern bzw. Erwachsenen die Waren verteilt. Eine Verteilung durch uns wäre aus Zeitgründen gar nicht möglich gewesen.

Wie in den letzten Tagen wurden wir freudig mit Liedern der Kinder empfangen

In unserem Auslieferungslager standen noch 4 Inkubatoren (Säuglingsbrutkästen) die wir anschließend in ein Krankenhaus am Stadtrand von Craiova gebracht haben.

Dann ging es wieder ins Lager um alles aufzuräumen und die leeren Paletten, Gitterboxen und unseren Essenvorrat für die Heimfahrt in die Fahrzeuge zu verstauen.

Fazit:

Es waren anstrengende Tage die uns aber auch viel Freude und ein gutes Gefühl vermittelt haben, dass wir hier an der richtigen Stelle Hilfe und sicherlich für viele Kinder das vielleicht einzige Weihnachtsgeschenk überreichen konnten.

Auch vielen Erwachsenen konnten wir mit unseren Lebensmittelpaketen und Kleiderspenden das Gefühl geben, dass sie nicht vergessen sind.

All remaining presents have been loaded onto the four lorries which will do their last four tours.

We started our journey with our fully loaded Noerpel lorry towards a community center just outside of Craiova. The center was also hosting also a school with 6 to 9 year old with a pre-school aside.

Amongst the donations for this toor are food parcels, satchels, clothes, presents, strollers, shoes and much more. The room where the goods are being stored interim is about 20m² large and we had to stack 3-4 boxes on top of each other in order to fit everything in. Our interpreter Erich has been told by the local manager of the facility that there are a lot of extremely poor children attending classes at this school and that the school would provide them with a warm dish for lunch before they go home as the parents could not afford it. Therefore, the fact that we have been able to donate so much food has made us feel very comfortable.

After having unloaded the truck, we have handed out the gifts to the children and there eyes were sparkling with joy. As our time did not allow us to distribute the clothes and other goods to the individual parents the manager of the community center ensured to us that the community workers will ensure a fair allocation of the goods  to the parents and adults and that this was planned to happen on the same afternoon.

As on the previous days, the children were thanking uns by singing some songs.

Last but not least, there were still four incubators in our depot which we picked up and delivered to a hospital at the outskirts of Craiova.

Having completed our tour for today, we returned to the depot to clean up empty pallets and skeletons and to store our our food reserves for the journey home.

Summary:

We had a couple of exhausting days which were definelty worth the effort as they have given us a lot of joy and the confirmation that we have been able to help where help was urgently needed. For many of the children our visit was the only chance to receive at least one christmas present this year.

It was worth the efford, as wer were able to provide food parcels and clothes to many many adults and to create a sense of reinsurance that they have not been forgotten.

 

09.12.2015 - Team Sebastian

December 9th - Team Sebastian

Ein langer Tag mit vielen unterschiedlichen Etappen. Das Ganze begann wieder mit der Fahrt ins Lager um 08.00. Ab da waren wir wieder auf einer Route allerdings mit nur zwei Stopps an einer Schule und einem Heim für Menschen mit Behinderungen im Raum Craiova. Danach ging es wieder ins Lager von wo wir erneut aufbrachen zu einer der Randsiedlungen in Craiova. Dort brachten wir Betten, Nahrungsmittel und Kleidung zu insgesamt vier Familien. Die Zustände in dem diese Familien lebten war besonders schlimm. Kinder spielen mit völlig kaputtem Spielzeug im Dreck. Auch die Fenster der Häuser waren z.T. nur Rahmen mit überspannter Folie. Als wir ihnen die Betten und Haushaltsgegenstände vorbei brachten, konnte man ganz klare und ehrliche und tiefe Dankbarkeit erkennen. Auch für die Kinder war der Besuch des Nikolaus ein seltenes Geschenk, über das die Freude riesig war. Am Abend waren wir in jene Schule eingeladen, welcher wir heute bereits u.a. die Bänke und Stühle vorbeigebracht haben. Dort bekamen wir im Rahmen des Abendprogrammes von Kindern der Schule Lieder vorgesungen, Weihnachtsgeschichten erzählt und zum Schluss durften wir sogar bei einem traditionellen Tanz mitmachen. Das war ein riesen Spaß. Den Abschluss bildete noch der Besuch eines traditionellen Lokals, bei dem wir mit rumänischen Essen verwöhnt wurden. Das war sehr, sehr lecker. Während des Essens lud eine Band immer wieder ein den bereits gelernten traditionellen Tanz im Takt der Musik aufzuführen, was wir uns natürlich nicht entgingen ließen. Heute bekam ich auch einen ersten Blick auf die traditionelle Kleidung der Rumänen, welche in meiner Meinung sehr schön aussieht. Auf die Frage, welche Dinge in Rumänien besonders schön sind wurden vor allen die Klöster, das bekannte "Dracula" Bran Schloss und wunderschöne Wanderwege in den Karpaten oder entlang der Donau erwähnt. In Craiova und Umgebung ist es schwierig, eine Idee davon zu bekommen, weshalb ich mit dem Gedanken spiele, Rumänien im Sommer zu besuchen.

It has been a long day with many different stops. We left the depot at 8:00 to visit a school and a home for handicapped people in the area of Craiova. We then returned to the depot before we started our second journey for the day with direction to the outskirts of Craiova where we deliverd beds, food and clothes to four families. The conditions these families lived in were particularly poor. We saw kids playing in the dirt with completely broken toys and recognized that some of the windows of the house were broken and just provisionary fixed with foil. When we delivered the beds and household goods we could see deep and honest gratefulness and the happyness amongst the kids to receive gifts from Santa was huge.

For the evening we had an invite from the school where we delivered tables and chairs earlier today. During the evening programme we enjoyed the children singing and telling christmas stories and towards the end we were invited to join them in a traditional dance. This was great fun. The evening ended with the visit of a traditional restaurant where we were spoilt with Romanian food. This was delicious. A band was playing traditional Romania music and invited us to demonstrate our newly acquired dancing skills. Today was also the first time during our trip that I got to admire the traditional Romanian outfit. We were talking about sights and landmarks in Romania and the well know "Dracula" Bran castle as well as beautiful hiking trails through the Carpats or along the river Danube where particularly highlighted. Having spent all the time in and around Craiova, it was difficult for me to picture. This is why I considered to visit Romania in the summer time.

08.12.2015 - Team Sebastian

December 8th - Team Sebastian

Ein zweigeteilter und etwas ereignisloser Tag. Begonnen hat das ganze wie üblich mit der Beladung der restlichen Transporter und dem anschließenden Abfahren der geplanten Route. Einige blieben wieder zurück, um zugekaufte Inhalte in Päckchen zu verpacken. Heute standen sieben Stationen an. Tatsächlich befahren haben wir allerdings nur vier. Einige Stationen wurden zusammengelegt oder die Kinder sind von einer Station zur anderen gelaufen und haben dort auf uns gewartet. Darunter war auch die erste Station an der die Kinder nicht anwesend waren bzw. später kommen sollten. Wir haben uns dagegen entschieden die Päckchen einfach abzulegen wie es verlangt wurde, da wir so nicht sicherstellen konnten, dass die Päckchen die wirklich Bedürftigen erreicht. Das Ausliefern der Päckchen endete damit entsprechend früh und wir begaben uns wieder zurück zum Lager. Dort halfen wir für den restlichen Tag weiter Päckchen zu packen bis wir in den Abendstunden wieder ins Hotel fuhren.

Je mehr man sich in einem Land aufhält und mit den Leuten spricht, desto mehr erfährt man. In diesem Fall sind es die Rumänen, mit denen wir hier zusammenarbeiten und die Konvoimitfahrer, die schon mal dabei waren. So erfährt man z.B. dass die aktuelle Regierung immer wieder vom Volk im Amt bestätigt wird. Die Frage ist nur: warum sollte man jemanden wählen, der nichts für die Zukunft und Perspektiven des Landes unternimmt? Die Antwort liegt in der Korruption des Systems und der Bildung der Bevölkerung. Hier werden sehr oft Wahlstimmen gegen Nahrungsmittel ausgetauscht. Für die gegebene Stimme wird z.B. ein Sack Reis von der Regierung geliefert. Oder im Falle des nicht zu unterschätzenden Anteils der ungebildeten Bevölkerung werden Dinge vorgestellt und versprochen, bei welchen die Menschen keinerlei Hintergrundwissen besitzen und die die somit nicht nachvollziehen/kontrollieren können, ob dies umgesetzt wurde.

Today is a bit of a boring day. It started as usual with the loading of the transporter and the start of a new route. Some of us stayed back at the depot in order to pack additional parcels with goods purchased locally. The origninally seven stations on our list turned out to be only four. Some have been combined and some have been deserted, as the kids were joining other collection points to wait for us there. This happened for example on our first stop, where we were told that the kids would come later and were asked to just leave the parcels behind. We found this was not a good idea as we could not ensure that the gifts would really reach the ones in need. As a result, our tour ended quite early today and we returned to the depot in order to support the others in wrapping parcels before we went back to the hotel in the evening.

The more time you spend in a country and the more you get to talk to local people, the more you learn. In our case, we learned a lot from working with our Romanian colleagues who joined the convoi. We were told that the current government gets a lot of confirmation from the people in their work. The question that arises: why would the people vote for a government which is not investing in the future and future outlook of the country? The answer is the corruption on the one hand side and the level of education of the population on the other side. We were told that it happs quite frequently that one would get a vote in exchange for some food: you would get for example a sack of rice from the government in return for your vote. The level of lack in education amongst the community members also allows the government to propose political actions which impact the people are not able to relate or make promises that cannot be retraced.

08.12.2015 - Team Peter

December 8th - Team Peter

Nach einer „kurzen“ Nacht fuhren Wolfgang, Adrian (einer unser Begleiter von Cummins Rumänien) und ich um kurz nach 08:00 los um unser Versprechen einzulösen und uns anschließend am Technischen Gymnasium mit dem Rest unseres Teams. Hier verteilten wir 21 Tische und 70 Stühle, mit dem die Schule einen weiteren Klassenraum einrichten kann. Bei dem anschließenden Rundgang durch die Laboratorien der Schule kamen wir auch zur Klasse der Fahrzeugtechniker. Hier übernahm unser „Doferle“ den Unterricht und erklärte den Jungs wie eine Kupplung funktioniert.

Danach fuhren wir wieder aus Craiova raus nach Breasta. Hier konnten wir wieder knapp 90 Kindergartenkinder beschenken. Heute hatten wir sogar Winfried als „Mos Nicolae“ dabei. Wir mussten mit bedauern feststellen, dass einige der Kleinen aber Angst vor dem Nikolaus haben und weinend raus in die Arme der wartenden Mütter liefen. In ihrem Schutz waren sie aber bereit zurück zu kommen um doch noch ihr Geschenk zu empfangen. Spätestens da war Alles wieder gut!

Bei den drei folgenden Grund- und Gesamtschulen verschenkten wir die restlichen der 420 Weihnachtspakete um dann nach einer kurzen Kaffeepause wieder zurück zu fahren um die Fahrzeuge für den morgigen Tag vor zu packen.

Having had a short night, Adrian, one of our colleagues from Cummins Romania, my team and I started this morning at 8am towards the technical secondary school in order to keep our promise from yesterday. We handed out 21 tables and 70 chairs, which will allow the school to furnish a further class room. During a tour through the labs of the school we happened to stopp at one lab where a class of automotive engineering was ongoing and our "Doferle" took over the lesson by explaining the function of a clutch.

With Winfried as "Mos Nicolae" on board, the next target on our journey today was Breasta, where we were handing over presents to around 90 pre-school children. Unfortunately some of the little ones were scared so much by Santa Claus, that they ran out crying into the arms of their waiting mums to find shelter. Together with their mums they were prepared to come back and pick up their gift and everything was allright.

We went to three more schools to hand out the remaining 420 christmas parcels and then, after a coffee break, headed back in order to prepare our vehicles for the next day.

 

07.12.2015 - Team Sebastian

December 7th - Team Sebastian    

Es war der erste „ganze“ Verteilungstag. Um 8.30 ging es vom Hotel zum Lager, in dem wir alle Päckchen, Lebensmittel, Klamotten und Einrichtungsgegenstände abgestellt haben. Von da aus brachen vier Teams auf, jedes mit einer bestimmten Route. Die Route selber dauerte mit sieben Stationen bis um 18.30. Wir haben aus zeitlichen Gründen keine wirkliche Pause eingelegt, sondern ausgeladen, verteilt, wieder eingeladen und sind zur nächsten Station gefahren. Abends wieder am Lager angekommen wurden noch Päckchen weitergepackt mit Inhalt, welcher z.T. in Rumänien zugekauft wurde und dann sind wir anschließend wieder ins Hotel gefahren. Andere Teams kamen erst am späteren Abend wieder.

Im Laufe des Tages habe ich wieder Dinge über Rumänien erfahren. Überall auf unseren Stationen begegneten uns streunende Hunde, welche z.T. bis auf die Knochen ausgemergelt sind. Es gibt nicht viel von dem sich die Hunde in der freien Wildbahn ernähren können, was den Schluss nahe legt, dass sie sich vor allem vom Abfall der Dörfer und Städte ernähren. Des Weiteren gibt es vereinzelt herrenlose Pferde auf den Wiesen, was allerdings sehr schön ins Landschaftsbild von Rumänien passt.

Weiterhin beschäftigt mich der Müll, welcher nicht nur am Straßenrand zu finden ist, sondern auch mitten auf Wiesen. Ich glaube nicht, dass die Menschen in diesem Land sich nicht daran stören, dass die Landschaft vermüllt wird. Vielmehr kann es ein einfaches Fehlen an benötigter Infrastruktur sein. Nicht jedes Dorf ist für die Müllabfuhr so einfach erreichbar, wenn es denn überhaupt rentabel ist eine Müllabfuhr außerhalb der Städte einzusetzen. Dadurch bleibt den Menschen nur diese eine Wahl, wenn sie nicht auf dem Müll sitzen bleiben wollen.

Das größte Geschenk des Tages jedoch ist nach wie vor die Freude der Kinder, wenn sie ein Päckchen erhalten. Das mag sich abgedroschen anhören, aber durch die Anstrengungen die mit einer solchen Reise auch auf sich genommen werden, kann der eigentlich Zweck der Reise in den Hintergrund rücken. Erst wenn das Ziel erreicht ist und man in diesem Fall mit einem strahlenden Empfänger eines Päckchens belohnt wird, wird einem klar dass sich jeder einzelne Schritt gelohnt hat.

This has been the first day we did nothing else than handing out donations. We started at 8:30 from the hotel to the depot where all the parcels, food, clothes and furnitures. We split into our four teams, each of them with a dedicated route for the day. The route with the seven stations took us till 18:30. Due to time constraints we could not really have a break and focussed on unloading, handing over the goods, get back into the car and then go to the next station. Upon arrival at the depot in the evening, we continued packing further parcels with goods which partly had been bought in Romania. Other teams returned even later.

During the day I learnt a lot about Romania. On each of the stops we saw alley dogs, some of them extremely emaicated. There is not a lot of food the dogs can find in the wildernerness which suggests that they mainly feed themselves on rubbish they find in the villages and cities. We also also saw the one or other straying horse on a grassland - a picture which fitted very well into the scenery of Romania.

I am concerned about all the rubbish you can find not only along side the street, but also on the fields. I don´t believe that the people in this country are not bothered by all this polution. It seems more that there is a gap in the infrastructure. Some villages are difficult to reach by the garbage collection and I doubt it is cost effective to have this service outside of the cities - therefore the people in the villages are only left with this one choice of depositing their waste on the fields. 

The best gift of the day remains to see the the happyness of the children when they receive their parcels. It might sound stereotype but it happens very easily that over all the effort one could easily loose focus on what was the original objective of this trip and it is when you look into the happy face of a child that has just received his gift that you get rewarded for all the effort.

07.12.2015 - Team Jens

December 7th - Team Jens

Heute haben wir insgesamt 9 Schulen und Kindergärten besucht in Botosesti-Paia, Pietroaia, Bascov, Predesti, Rasnicu, Gogosita, Bascov, Tiu und Cernatesti

Da wir gestern Abend unsere Fahrzeuge bereits für die Tour beladen hatten, konnten wir heute ohne größere Verzögerungen losziehen.

Heute wir etwas anders als sonst, denn wir wurden von Schülern der 9 und 10 Klasse des örtlichen Gymnasiums „Liceul Technologic Auto Craiova“ begleitet. Die Erdkunde-Lehrerin Elena Dascalu engagiert sich selbst für soziale Projekte rund um Craiova und ihr großer Herzenswunsch ist es den armen Menschen in ihrem Land zu helfen. Damit hatten wir was gemeinsam.

Die Schüler staunten nicht als wir uns auf den Weg machten und die Straßen plötzlich nicht mehr asphaltiert waren, wir uns durch riesige Schlaglöcher und Unebenheiten kämpften und die Häuser am Straßenrand immer baufälliger wurden. Wir fuhren erst mal 40 km auf größtenteils unbefestigten Straßen bis wir endlich die erste Schule erreicht haben.

Wir wurden schon erwartet und traditionell mit Brot und Salz und regionalem Wein empfangen. Das ist hierzulande ein Willkommensgruß und bedeutet dass man sich über unseren Besuch freut.
Überall wo wir waren spürten wir dass es den Menschen wichtig ist uns zu zeigen wie groß ihre Freude und Ihre Dankbarkeit ist.

Als Erstes besuchten wir die Kindergartenkinder, die im gleichen Gebäude untergebracht sind. Das war ergreifend. Die Kinder so aufgeregt über den Besuch von „Mos Craciun“ dass sie gar nicht mehr aufhören konnten uns Lieder und Gedichte vorzutragen. Jeder wusste noch ein Lied oder noch ein Gedicht und jedes Kind wollte den Nikolaus umarmen und küssen.

Beim Besuch der Schulkinder war es nicht anders und unser Nikolaus wurde von jedem Kind mit einem Brief oder einer Zeichnung belohnt.

Besonders bei den ganz armen Kindern waren die Rucksäcke mit den Schulsachen, die wir in Marktheidenfeld gepackt haben, sehr beliebt denn Hefte, Malstifte und Wassermalfarben sind teuer und sie können sie sich nicht leisten. Manche wollten sogar ihr Geschenk lieber gegen einen Rucksack mit Schulsachen eintauschen. Ein Junge musste sogar vor Freude über sein Geschenk weinen denn er wurde bisher immer vom Nikolaus vergessen, er war kaum noch zu beruhigen.

Solche Momente sind für uns schwer zu verkraften, bestärken uns aber in unserem Vorhaben und zeigen uns dass wir genau das Richtige tun und dass wir weitermachen werden.    

In den Schulen haben uns die Lehrerinnen auf ganz besonders arme Kinder hingewiesen, viele wurden von einem oder sogar beiden Elternteilen verlassen, weil diese ins Ausland gegangen sind zum Arbeiten und nicht mehr zurückgekehrt sind und auch keinen Kontakt mehr wollen. Diesen Kindern haben wir extra Kleidung und Lebensmittel gegeben.

Überall wo wir hinkamen konnten wir die Freude und die Dankbarkeit spüren, unser Nikolaus wurde sogar von den Menschen auf der Straße umarmt und geherzt.

Ganz besonders möchte ich auch meinem Team danken denn wir haben heute viele Augen zum Leuchten gebracht und das hat uns ganz viel gegeben. Ich freue mich schon auf Morgen.

Our team has visited today pre-schools of the communities Botosesti-Paia, Pietroaia, Bascov, Predesti, Rasnicu, Gogosita, Bascov, Tiu and Cernatesti.

Last night we prepared our vehicles for today´s tour and therefore could start this morning without any delays.

Today´s journey was a bit different to the other days as we were accompanied by pupils of the 9th and 10th grade of the public secondary school "Leceul Technologic Auto Craiova". The geography teacher Elena Dascalu is very engaged into social projects around Craiova herself and it is her heart´s desire to help poor people in her country. So we had a common mission.

For the kids, it did come not as a surprise when the roads got  worse and worse until we finally found ourselves driving on dirt road, maneuvering around massive potholes and bumps and the houses on the sides of the road looked more and more run down. We had to drive 40 kilometers on this road until we finally reached the first school.

We were already expected with bread, salt and regional wine. It is a traditional welcome in this region to express the pleasure about the visit.

Wherever we went we could feel how important it was to the people to share their happyness and gratefulness.

First of all we visited the children of the pre-school which were accomodated in the same building and it was simply emotional: the kids were so excited about the visit of "Mos Craciun" that they would not stop singing songs and bring forward poems and each of them wanted to give Santa Claus a hug and a kiss.

The same happened when we visited the pupils of the higher grades and our Santa Claus was rewarded with letters or drawings.

Our backpacks which we filled in Marktheidenfeld with school utilities like staples, crayons, watercolours etc. were especially popular amongst the very poor children as these items are very expensive and most of them were not able to afford them. Some kids even wanted to change their gift against one of those backpacks. One boy started crying because of joy because he felt so far Santa Claus has neglected him in the past  and we had hard times calming him down.

These moments are very difficult for us to handle, but they confirmed us in what we were doing and that we will carry on.

During our visit to the schools the teachers alluded to the specially poor children, many off them abandonned by one of their parents or even both as they moved abroad to find work. Many of those parents have not come back or even ceased to have contact with their children. We were able to hand out some extra clothes and food to those affected.

Wherever we showed up, we could feel the happyness and gratefulness and our Santa got hugged by people wherever we went.

We have made so many people happy and I would like to take the opportunity to thank my team for making this happen.

07.12.2015 - Team Horst

December 7th - Team Horst    

Nach einem reichhaltigen, für einige aber viel zu frühem, Frühstück bestand für uns an diesem Montag die große Herausforderung über 1100 Geschenke an 12 Kindergärten und Schulen zu verteilen.

Die ersten 8 Verteilstellen waren in der Gemeinde Bralostita. Um 09:00 fuhren wir los und nahmen den Bürgermeister der Gemeinde auf, der uns die ganze Fahrt begleitet hat.

Die ersten Stationen waren 2 Kindergärten und Grundschulen. Da die Kinder von der Ankunft des Nikolaus informiert waren, erwarteten uns überall über 20 neugierig leuchtenden Augenpaare. Nachdem wir den Kleinen die Geschenke verteilet hatten, von denen einige größer waren als sie selber, wurden von einem kleinen Ständchen verabschiedet. Leider hatten wir an diesem Tag nicht die Zeit dabei zu sein wenn die Päckchen geöffnet wurden.

Anschließend kam die erste Gesamtschule (bis zur 8. Klasse). Da galt es 165 Kinder im Alter von 0-17 zu beschenken. Hat natürlich auf Grund der guten Zusammenarbeit reibungslos geklappt. ;-) Von den Großen der Klassen 7 und 8 bekamen wir ebenfalls eine „Colinda“ gesungen. Anschließend fuhren wir, mit teilweise waghalsigen Wendemanöver die nächsten 5 Schulen der Gemeinde an. Glücklicherweise hatten wir trockene „Straßen“-verhältnisse.

Nach einem Imbiss aus „Peters-Imbisswagen“ fuhren wir weiter in die Gemeinde Cotofenii. (Ein Dank dem Koch!) Die Direktorin der Schule Empfing uns freudig und begleitete uns ebenfalls auch bei der Verteilung in den 3 Außenstandorten ihrer Schule. Leider mussten wir am letzten Standort die oberen Klassen auf den nächsten Tag vertrösten, da unser Wagen komplett so gut wie leer war.

Zurück im Lager packten wir sofort einen kleinen Transporter um sofort am nächsten Morgen unser Versprechen einlösen zu können.

We started our day with a rich, but for some of us far too early breakfast before we went to focus on our challenge for today: deliver 1100 presents to 12 pre-schools and schools.

The first 8 collleting points were in the Bralostita community. We started at 9:00 and picked up on the way the mayor of the community who accompanied us during our journey.

The first stations were 2 pre-schools and primary schools. As the children were already informed about Santa´s visit, we were expected by a pair of 20 curious and shining eyes. We handed over our presents of which some of them were larger than their recipients and the children tuned into serenade. Unfortunately we could not stay this time to watch the children open the parcels.

The next station was the first comprehensive school (till grade 8) where 165 children from age 0 to 17 were waiting for their presents.  Due to joined efforts everything went smooth and as a thank you the grades 7 and 8 sang us a "Colinda" as well before we went on to visit the remaining 5 schools of the community. Some of the transposition maneuveri were quite venturesome but fortunately "streets" were dry.

We had a quick snack at "Peter´s Snack Bar" (great thanks to the chef!) and then continued our journey in the Cotofenii comunity. The principal of the school was gave us a warm welcome and also came with us to visit the 3 remote located buildings of her school. When we came to hand out gifts to the kids of the higher grades we were unfortunately running out of parcels and had to put them off to the next day.

Back at the warehouse we immediately prepared a small transporter with their gifts.

06.12.2015 - Erlebnisbericht von Stefan

December 6th - Experience report of Stefan

Es ist meine erste Reise nach Rumänien. Die Eindrücke die sich mir ergeben sind so zahlreich und vielseitig, dass ich sie in diesem und den folgenden Berichten beschreiben möchte. Ich beginne hierbei mit der Fahrt nach Rumänien. Der lange Weg begann am Freitag den 04.12 um 10.00 in Kötz und wir kamen am Folgetag den 05.12 um 15.30 in Craiova an. Wir waren dabei ein Konvoi von 17 Fahrzeugen und sind den Weg von Deutschland über Österreich, Ungarn bis nach Rumänien gefahren. Die vielen Pausen waren vor allem nachts sehr willkommen und mit dem reichlich ausgestattetem Versorgungsfahrzeug sehr entgegenkommend.

Nach der Überquerung der ungarisch-rumänischen Grenze prägten vor allem Wiesen und Büsche das Bild. Auf der brach liegenden Landschaft waren gelegentlich Spuren aufgegebener Fluren zu entdecken und vor allem an Straßenrändern lag Müll. Dies ist mitunter ein Grund der das Bild des sonst schönen Landes Rumänien trübt. Rumänien weiß durch eine Schönheit des Landes und eben auch den alten Traditionen der Menschen zu begeistern. Und trotzdem wirkt Rumänien verlassen. Viele Gebäude stehen leer oder verfallen bereits, obwohl sie z.T. noch nie fertiggestellt wurden. Ich habe mir sagen lassen, dass dies Häuser von Menschen sind, welche im Ausland arbeiten, um das Haus Stück für Stück bezahlen zu können. Und damit steht Rumänien wohl vor dem größten Problem. Das Land bietet vor allem aufgrund der kommunistischen Politik der Vergangenheit und der aktuellen Korruption so gut wie keine Perspektiven für junge Menschen, welche daraufhin das Land verlassen, um Geld zu verdienen. Denn damals nachdem die kommunistische Regierung durch eine Revolution abgesetzt wurde, stand das Land wirtschaftlich ähnlich wie die damalige DDR nach dem Mauerfall da. Im Gegensatz zu der ehemaligen DDR gab es für Rumänien jedoch niemand, der bereit war Geld in das Land zu investieren.

Im Bezug auf das gestrige Tagesgeschehen haben wir ab Nachmittag als eines der drei Teams eine Kirche in Craiova besucht, wo wir bereits von vielen Menschen erwartet wurden. Die Kinder mit ihren Familien sangen Weihnachtslieder und bekamen im Anschluss ihre Weihnachtspäckchen.

It is my first visit to Romania. The impressions during this visit have been so numerous and diverse that I want to share them with you in this forum. Let me start with the journey down to Romania: the long trip started on Friday, December 4th, 10 am in Kötz arriving in Craiova the day after at 3:30pm. We were part of a convoi of 17 vehicles which made their way from Germany through Austria, Hungary until Romania. Comfort breaks during the trip where welcomed especially during the night time and we were lucky we had such a good equipped vehicle.

Once we had passed the boarder between Hungary and Romania, the landscape changed to be predominantely meadow and bushes.  We could once in a while identify traces of idle lying farmland and especially alongside the road was lying a lot of waste. Unfortunately this is one of the reasons which spoils the otherwise so picturesque countryside. Romania, a country which usually inspires through its beauty and traditions seems to be deserted. Many buildings are vacant or are already starting to degenerate although some of them have not even  been completed.

I have been told that these houses belong to people working abroad in order to be able to pay of their house bit by bit. And this is exactly what represents Romania´s biggest challenge: the country offers especially due to their communist background and the current level of corruption very little perspecitves for young people and leaves them with no other choice than to leave the country for their carreer. After the communist party had been forced to step down through a revolution, the economy of the country was in similar bad shape as the former GDR after the fall of the wall. In comparison to the former GDR however there was nobody investing into the country.

Finally a quick word regarding to what we have been doing yesterday: our team was one of the three teams which has visited a church in Craiova where we were already expected by many people: families with their childred were singing christmas songs and then received their christmas parcels from us.

06.12.2015 - Tagesbericht Team "Jens"

6th of December 2015 - Journal Team "Jens"

Wir hatten heute 5 Stationen in Craiova

Station 1: Das Altersheim „Caminul de Batrini Sf. Mina“

Station 2-5: Wohngruppen für geistig zurückgebliebene Erwachsene

„Locul de Protejata Ceahlaul“ (12 Frauen), „Locul de Protejata Muntenia“ (11 Männer), „Locul de Protejata Furesti“ und „Locul de Protejata Primaverii“ Wir konnten leider nicht allen helfen, aber mit 3 Rollstühlen und 8 Rollatoren können sie zumindest ab und zu abwechselnd das Haus verlassen.

Der Besitzer zeigte uns voller Stolz die Einrichtung, es war ihm ein Bedürfnis uns zu zeigen wie viel er mit den wenigen zur Verfügung stehenden Mitteln (die Einrichtung wird nicht subventioniert) schon erreicht hat um den alten Menschen ein würdiges Zuhause zu ermöglichen. Der Unterhalt für eine Person pro Monat kostet ca. 400 Euro, allerdings ist in der Regel die Höchstrente 300 Euro.

Für die 85 Personen sind gerade mal 7 Schwestern in langen Wechselschichten verantwortlich.

Anschließend besuchten wir 4 Wohngruppen für geistig zurückgebliebene Erwachsene. Wir haben Kleidung Lebensmittelpakete, Süßigkeiten und verschiedene Hilfsmittel verteilt. Wie groß war die Freude über eine gespendete Nähmaschine, Wolle, Häckelzeug und Malzeug. Die Frauen waren ganz aus dem Häuschen. Am meisten haben sie sich über den Besuch vom Nikolaus gefreut. Wir wurden mit vorgetragenen Weihnachtslieder und Gedichte belohnt. Mit Stolz zeigten Sie uns ihre Zimmer, die mit wenigen vorhandenen Mitteln weihnachtlich geschmückt wurden. Eine Frau bedankte sich ganz innig dass wir ihr endlich eine neue Matratze brachten, denn ihre ist schon ganz durchgelegen.

Nicht nur Kinder freuen sich über Geschenke, auch Erwachsene und alte Menschen sind dankbar für ein bisschen Aufmerksamkeit.

„Ich fühle mich wie ein Star“ war die Aussage beim anschließenden Gruppenfoto.

So ging ein sehr bewegter Tag zu Ende und wir sind gespannt und neugierig was uns morgen erwartet. Wir konnten viel Freude bereiten und brauchten nur wenig Aufwand dafür. Es hat uns Spaß gemacht.

We had 5 targeted location in Craiova today.

Location 1: The rest home "Caminul de Batrini Sf. Mina"

Location 2-5: Shared appartments for  mentally retarded people

Location 1: „Locul de Protejata Ceahlaul“ (12 women), „Locul de Protejata Muntenia“ (11 men), „Locul de Protejata Furesti“ and „Locul de Protejata Primaverii“. We have not been able to help everybody With 3 wheelchairs and 8 walking frames we enabled them at least to get to the street once in a while.

The owner shoed us with proud the location. It was a desire for him to show how much he was able to achieve without having any help from the goverment. Teh cost per person per month is about 400€, which is problematic, because the average retirement payment is just 300€.

For about 85 people only 7 qualified nurse are responsible during the hole day.

Location 2-5: After that we visited shared appartments for mentaal retarded people. We left there things to eat, to wear, some sweeties and other items. A sewing machine, wool and some more equipment puts the women in complete happiness. The visit of Nikolaus was celebraated with christmas songs and lyrics. This proud the rooms have been shown to us, whicch have been decorated for Christmas with very simple means. A new mattress was very much appeciated by one of the women.

Not only the children are thankful about the gifts and, as well elder and poor people appreciate a little bit of attention.

"i feel like a star" was one of the commends at the final photoshooting.

A very bussy day comes to an end and we are curious about tomorrow. He have been able to bring a lot of joy and hope with only a view things. We have enjoyed doning so.

  

06.12.2015 - Tagesbericht Team "Sebastian"

6th of December 2015 - Journal of Team "Sebastian"

Unser Team war heute zum Weihnachtspäckchen verteilen in der Kiche St. Vasile in Craiove. Einer kleine orthodoxen Kirche die von wenigen Kichengemeindenmitgliedern besucht wird
Dort erwarteten uns ca. 150 Familien mit ihren Kindern um vom Nikolaus, am Nikolaustag, der in Rumänien ein hoher Feiertag ist, ein Geschenkpaket zu bekommen.

Wie bereits im letzten Jahr als wir diese Kirche besuchten war auch dieses Jahr die Freude und Dankabarkeit der Menschen dort für uns überwältigend.

Gleich zu Beginn haben die Kinder viele schöne Weihnachtslieder für uns gesunden bevor wir die Weihnachtspäckchen verteilt haben.

In unserer Bildergalerie sind von allen Teams zahlreiche  Bilder zu finden. Und das natürlich täglich aktuell.

Besonders zu erwähnen ist jedoch noch die unglaubliche Begeisterung der Bevölkerung die uns überall entgegen schlägt. Egal wo in Craiova oder Umgebunf wir uns aufhalten werden wir von allen Menschen herzlichst begrüßt. An Kreuzungen halten Autos an um uns vor zu lassen, Menschen winken uns zu wenn wir vorbei fahren, auf der Straße zu Fuß unterwegs schütteln uns Menschen die hand um Ihre Dankbarkeit zu zeigen, Für uns alle ist dies ein überwältigendes Gefühl und am Ende des Tages wissen wir, etwas Gutes und das Richtige getan zu haben.

Nun geht es zurück ins Hotel Eurpeca zum Abendessen. Morgen haben wir viel vor. Vier Teams, mehr als 30 Verteilstellen und über 2500 Päcken die wir verteilen werden.

Danke an alle :)

Our team was today at the church St. Vasile in Craiova. A small orthodox chruch which is only visited by a few church members. There have been 50 families waiting on Santa at the 6th of December, which is in Romania a very holly day, to get a gift for christmas.

Like in the last year the thankfulnes of the people was over whelming.

Right for the start children have presented christmas songs before getting the donations.

In our photo bibliothek you can find a lot of pictures of all team actions during the day.  

Very special is the exitement of the population about our visit, which we can feel everywhere. We can feel the worm welcome in the entire town. At car crossings cars stop to give us way. A lot of handshakes when ever we walk on the streets. For all of us this is a very special atmosphere telling us that we do the right thing.

Now we are on our way back to the hotel Eurecaa for dinner. Tomorrow we have a challange. Four teams, more than 30 locations and over 2500 christmas gifts to hand over.

Thank yyou all :)

06.12.2015 – Tagesbericht Team „Peter“

December 6th - Journal team "Peter"

Nach dem wir es geschafft haben im Laufe des Vormittages alle Fahrzeuge zu entladen wurde sofort begonnen den gelben Fahrschulwagen für die erste Verteilfahrt zu bestücken. Ziel war das Krankenhaus und das Spezialgymnasium für behinderte Kinder und Kinder. Als erstes fuhren wir zum Krankenhaus wo unser Peter beim rein fahren aufsetzte da die Einfahrt eigentlich eine 25 cm hohe Stufe war. Außer einer etwas beschädigten Einfahrt ist dem Wagen glücklicherweise nichts passiert.

Anschließend luden wir die komplette Krankenhausausstattung ausgeladen hatten besuchten wir die Kinderabteilung, in der gerade 6 Kinder, teilweise mit ihren Mütter, lagen. Als wir ihnen die Päckchen vom „Mos Nicolae“ überreichten, sahen wir in ihre schüchternen aber sehr glückliche Kinderaugen.

Daraufhin wurden wir von unseren rumänischen Kollegen der Fa. Cummins zur Spezialschule für Kinder mit Handicap. Kaum betraten wir die Schule mit den ersten Karton legten die Kinder mit dem singen des „Nikolausliedes“ los. Da wir ja nicht unhöflich sind, stoppten wir das Entladen und lauschten andachtsvoll dem Gesang.

Wir mussten die Fortführung des Konzertes unterbrechen um mit dem Entladen der Geschenke und 117 Schulranzen fortzusetzen. Nach dem die Mädels und Jungs hocherfreut ihre Nikolauspäckchen und Schulranzen empfangen hatten wurden wir mit einem Lied der Schulsolistin verabschiedet.

Auf dem Rückweg besuchten wir einen alten Bekannten, den Einsiedler vom „Flugzeugfriedhof“! Da leuchteten erstmals keine Kinderaugen, sondern Peters Augen. Es wurde schon philosophiert wie man das eine oder andere Wrack zerlegen und auf den Tieflader verladen könnte. Es dauerte etwas diese Gedankengänge zu unterdrücken, doch schließlich und endlich fuhren wir dann weiter zum Lager.

P.S.: Während wir vom Straßenrand aus die Flugzeugwracks begutachteten, wurden wir ganz nett von den vorbei fahrenden Kollegen, mit der gleichen gelben Jacken, durch Hupzeichen gegrüßt!

 

After having managed to unload all vehicles during the morning we started picking items and loaded the yellow driving school car to start our first distribution run. Target was the hospital as well as the secondary school for disabled kids. Our first stop was the hospital where Peter managed to touched ground driving over a 25cm high step when driving into the entrance. Apart from a slight damange on the entrace there was luckily no damage to the car.

We unloaded all the donated equipment for the hospital and then visited the children´s medical unit where currenty 6 children where accomodated, some of them together with their mothers. When handing over the parcels from "Mos Nicolale" we were looking at a pair of shy but very happy childrens´ eyes.

Our Cummins colleagues from Romania guided us to our next station, a special school for handicapped children. As soon as we walked into the room and put down the first box, the children welcomed us by singing the "Santa Song". We paused of course and enjoyed the song.

As much as we enjoyed listening to the singing, we had to get back to handing out the rest of the presents and 117 satchels and once all the boys and girls have received their parcels and satchels we were seen off by the school´s soloist singing another song for us.

On the way back we stopped to visit one of our old friends, the heremit of the "plane cemetry"! This time, it was no children´s eyes which where shining with joy - it was Peter´s. We started already philosophising how the one or other wreck could be taken into bits and pieces and loaded onto the flat-bed trailor. It took a while until we could overcome these thoughts until we finally decided to drive back to the warehouse.

P.S.: While we examined the plane wrecks from the side of the road a car we were salutated by our colleagues in the same yellow jackets honking at us.

 

 

 

 

06.12.2015 - Auf zu den ersten  Verteilstationen

December 6th - on our way to the first collection points

Nachdem wir heute alle LKWs entladen und die Weihnachtspäckchen und Sachspenden im Lager einsortiert und geordnet haben geht es los zu den ersten Verteilstellen.

Mit vier Teams und zusammen mit den Helferinnen und Helfern von Cummins Craiova geht es los zu den ersten Verteilsten. Es folgen nun jeweils Tageberichte der vier Teams.

After having unloaded all lorries and sorted and the christmas parcels and donations into the warehouse we are no on our way with four teams together with volunteers from Cummins Craiova to the first collection points.

Individual reports of these four teams to follow.

06.12.2015 - Die LKWs werden entladen

6th of December 2015 - The trucks are unloaded

Heute um acht Uhr in der Früh trafen sich die Teilnehmer/Innen des Nikolauskonvoi erstmals mit den Freiwilligen aus Rumänien die das Projekt Nikolauskonvoi unterstützen.

Mehr als 50 Personen von verschiedensten Hilfsorganisationen und Einrichtungen rund um Craiova waren in unserem Lager um alle Fahrzeuge zu entladen und die Weihnachtspäckchen und Hilfsgüter zu sortieren.

Wir waren alle überwätligt von der Hilfsbereitschaft die uns hier vor Ort entgegenkommt.

So kamen nicht nur viele freiwillige rumänische Helferinnen und Helfer um uns zu unterstützen. Auch bereits auf der Anfahrt haben wir sehr oft von Passanten oder anderen Fahrzeugen Zeichen der Freude erhalten. Menschen winken uns zu wenn wir mit dem Nikoaluskonvoi durch die Dörfer fahren, Autos hupten begeistert wenn Sie uns begegen und Kinder laufen lachend neben uns her.

Das alles zaubert auch uns immer ein Lachen ins Gesicht und zeigt uns, dass wir mit der Aktion Nikolauskonvoi das Richtige tun.

Heute Nachmittag werden wir mit den ersten Verteilaktionen beginnen und damit den eigentlichen Zweck des Nikolauskonvoi in Angriff nehmen.

Es folgen dann täglich Erlebnisberichte unserer vier Verteilteams hier im Nikolauskonvoi-Tagebuch.

Today at 8 am the Santa convoy team meet first time the whole local support team from Romania.

More than 50 people from divers non profit organisations around Craiova have waited in front of the logistic center to start with the unloading of the vehicle.

We have been overwhelmed by the amount of support and help.

This was not the only support for the Santa Convoy. Even on the road a lot of people and vehiles have shown their support and children have been running at the side of the trucks celebrating the arrival.

This atmosphere creates always a smile on our face and gives us the feeling, that the Sanat Convoy is the right sign in the right time and place.

This afternoon we will start with the first distrubutions and therefore starting the main part of the mission.

During the next days the four teams, which will distibute the goods, will post here their individual experiences.   

05.12.2015 - Erste Ergebnisse der Luftballonaktion

5th of December - First results for the balloon ralley

Bei der Verabschidung des NBikolauskonvois am Fretag waren auch die Kinder der Grundschule aus Kötz anwesend die zum Abschied viele Luftballons mit Karten und Wünschen für den Nikolauskonvoi haben fliegen lassen.

Seitdem haben uns mehrere Meldungen über gefunden Luftballons erreicht. Unter anderem die beiden folgenden:

Familie Huber aus Hohenwart (südlich von Ingeolstadt) hat den ersten Ballon gefunden, der es über 100 km weit geschafft hat.

Und beinahe schom spektakulär ist die Rückmeldung von Vladimir aus Budějovice (Budwies) der der einen Nikolauskonvoi-Luftballon in seinem über 400 km vom Startpunkt in Kötz entfernten Garten gefunden hat.

Vielen herzlichen Dank an die Finder für die Rückmeldung. Es freut die Kinder der Grundschuke in Kötz immer besonders wenn sich Finder melden. und uns vom Nikolauskonvoi-Team freut es natürlich auch, wenn wir mit dieser Aktion Ihr Interesse wecken konnten.

At the Goodbeye ceremony at Friday at Koetz the kids from the local elementary school joint the event and a ballon ralley was started with greeting cards.

Since then many balloons and cards have been found by other people_one example:

The Huber-family from Hohenwart (70 miles south of Ingolstadt) has found the first balloon. At least the balloon traveld about 70 miles. But the most spectacular founding was a note from Budejovice (Budwies). The baloon was found in a garden 320 miles from the starting point.

Sending back those cards to the kids maakes this moment very special for them. Thank you. 

05.12.2015 - Ankunft in Craiova

5th of December - Arrival in Craiova

Am Samstag den 5. Dezember erreichte der Nikolauskonvoi nach 32 Stunden Fahrt um 17 Uhr Craiova im Süden Rumäniens.

Dort wurden wir von den freiwilligen Helferinnen und Helfern der Firma Cummins empfangen und zur Lagerhalle begleitet. In dieser Lagerhalle werden wir morgen, am Sonntag, unsere 17 Fahrzeuge entladen und die Weihnachtspäckchen und Sachspenden für die Verteilung, welche ab Sonntag Nachmittag beginnt, vorbereiten.

Zum Entladen werden wieder viele rumänische Herlferinnen und Helfer verschiedenster Organisationen, wie zum Beispeil Save the Children oder der örtlichen Universtität vor Ort sein und uns unterstützen.

Auch diesen gilt unser herzlichster Dank. Denn ohne diese Helferinnen und Helfer wäre der Nikolauskonvoi in nicht möglich.

On Saturday the 5th of December after 32 hours of journey the convoy reaches at 5 pm local time Craiova in the south of Romania.

We have been welcomed by local volunters and suporters and guided to the logistic center, which the Santa Convoy will use the next days.

At Sunday the 17 vehicles will be unloaded and the Christmas gifts and donations will be prepared for the distribution, which will start tomorrow as well.

For this task we will be supported by many local organisations like"Save the children" and teh University of Craiova.

Of all this support and help, which is essential for the success of the convoy => Thnak you all.    

04.12.205 - Nikolauskonvoi unterwegs

4th of December 2015 - The Santa COnvoy has started

Nach der Verabschidungszeremonie am Frait Früh bei der Firma AL-KO in Kötz bei der unter anderem Frau Staatministeren Dr. Beate Merk und der Vorstandsvorsitzende von AL-KO Herr Dr. Rainer dem Nikolauiiskonvoi ihre Grüße mit auf den Weg schicken, startete der Nikolauskonvoi um 10 Uhr in Richtung Craiova.

Mit mehreren Tank- und Verpflegungspausen, bei der auch in diesem Jahr der Stop an der OMV Tankstelle in Alland bei Wien wieder besonders hervorzuheben ist. Der dortige Eigner der Tankstelle ha auch dieses Jahr dem Nikolauskonvoi die Räumlichkeiten seiner Raststätte für meherer Stunden vollständig zur Verfügung gestellt und somit allen eine Möglochkeit für eine Pause im Warmen und Trockenen geboten.

Daher möchten wir uns auf diesem Weg besonders bei allen Mitarbeitern/Innen der dortigen Raststelle besonders herzlich bedanken. Denn solch eine uneingennützige Unterstütung ist weißgott nicht selbstverständlich.

After the Goodbeye ceremony fo the Santa Convoy at the company AL-KO at Koetz with the sate minister Dr. Beate Merk and the CES of AL-KO DR. Rainer  at 10 am the convoy started with direction Craiova.

Out of the divers gas filling and eating breaks, the break at the OMV fillingstation  in Alland near Vienna was a very special one. The owner as reserved his entire building to the Santa Convoy and therefore all of the participants got a warm and dry break.

Very special thank you to the entire team of the rest station for all the support and the worm welcome. 

04.12.2015 - Der Nikolauskonvoi startet

December 4th - the Santa Convoy starts its journey

Heute am Freitag den 4. Dezember ist um 10 Uhr der Nikolauskonvoi von Großkötz aus in Richtung Rumänien aufgebrochen.

Mit 17 Fahrzeugen, 39 Freiwilligen, 11000 Weihnachtspäckchen, über 50 Tonnen Hilfsgüter und Lebensmittel und einem Sachwert von mehr als 53000 Euro sind wir nun ca. 35 Stunden unterwegs bis zur Stadt Craiova in Rumänien wo uns die Helferinnen und Helfer von Wordl Vision und Cummins erwarten.

Today, on December 4th, the Santa Convoy left Großklöth heading for Romania.

It is about 35 hours now that we are on the road towards Craiova, Romania, where our volunteers from World Vision and Cummins are expecting our 17 vehicles, 39 volunteers, 11000 christmas parcels as well as more than 50 tons of huminitarian supplies and foods with a total value of more than 53000 Euros.

27.11.2015 - Annahmeschluss

27th of November - Deadline reached for donations

Auch in den letzten Tagen hat der stetige Strom an Weihnachtspäckchen und Sachspenden die uns erreicht haben nicht abgenommen.

Wir möchten hier nochmals allen danken die uns mit Weihnachtspäckchen und Sachspenden oder in sonst einer Weise untersützt haben.

Nur mit so viel Unterstützung ist der Nikolauskonvoi überhaupt möglich.

Even in the last days the amount of Christmas gifts and ponations reached us has not beeen droped.

We want to say thank you to all the people provided Christmas gifts, donations or any other help by any means.

Only with having this support the "Santa Convoy" is at all possible.

21.11.2015 - Die ersten LKW sind beladen

21st of November - First lorries have been loaded

Nach den beiden Packtagen am 14.11.2015 und am 21.11.2015 an denen jeweils mehr als 40 freiwillige Helferinnen und Helfer über zehn Stunden lang Päckchen gepackt, Sachspenden sortiert, alles pallertiert und verladen haben sind die ersten drei LKW bereits voll und abfahrbereit.

In unserem YouTube-Channel könnt ihr Videos von den Packtagen am 14.11. und 21.11. finden und im Zeitraffer sehen was mit vereinten Kräften und dem Willen etwas Gutes zu tun möglich ist.

The first three lorries have been loaded and are ready to go after more than 40 volunteers have spent more than 10 hours during November 14th and 21st in wrapping parcels, sorting and palletising the donations.

Please find our videos of those two preparation days on our  YouTube-Channel to see what can be accomplished by joined efforts and the engagement to do good.

04.11.2015 - Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren

November 4th - Preparations are in full swing

In den Hauptsammelstellen werden täglich viele Weihnachtspäckchen und Hilfsgüter abgegeben. Viele Mitglieder von Hinsehen und Helfen sind tagtäglich unterwegs und holen Päckchen in Schulen und Kindergärten ab oder helfen anderen ihre Hilfsgüter zu den Hauptsammelstellen zu transportieren. We are now are receiving at our collection points many donated christmas parcels and huminitarian supplies on a daily basis. Many members of Hinsehen und Helfen are out and about collecting every day parcels from pre-schools and schools or help others transport their goods to the main collection points.

 

Nikolauskonvoi 2017

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